In Trinidad und Tobago ist das ganze Jahr Karneval

Die Notenbank des karibischen Inselstaats Trinidad und Tobago ist offenbar in Feierlaune: Sie würdigt den alljährlichen Karneval mit einem 50-Dollar-Schein – und einer preisgekrönten Tracht.

Wenn die Einwohner von Trinidad und Tobago nicht gerade Karneval feiern, dann bereiten sie sich darauf vor. So heißt es.

Denn das Fest gilt als das wichtigste kulturelle Ereignis des Inselstaates vor der venezolanischen Küste. Und nun gibt es eine weitere Möglichkeit für die Menschen, den Festivitäten ganzjährig zu huldigen: Die Notenbank hat vor einigen Monaten eine Banknote herausgegeben, die sich dem Thema widmet.

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Trinidad & Tobago schließen mit Kuba Tourismuspakt

Havanna.- Die Regierungen von Kuba und Trinidad & Tobago haben ein bilaterales Kooperationsabkommen im Tourismussektor abgeschlossen. Wie Kubas Präsident Raul Castro mitteilte, ist es das Ziel, den Fluss von Reisenden zu fördern und zu vergrößern und ein karibisches Multi-Reiseziel zu gründen.

Die Tourismusminister der beiden Länder, Manuel Marrero (Kuba) und Gerald Hadeed (Trinidad & Tobago) haben stellvertretend für die jeweiligen Landesregierungen das Abkommen unterschrieben. Weitere Punkte sind Personalausbildung, Investitionsförderung, Austausch von Gutachten und wissenschaftlichen Erfahrungen, Umwelteinschätzungen und Entwicklung von neuen Reiseprodukten.

Bedenkt man, wie lange Haiti und die Dominikanische Republik schon versuchen, sich gemeinsam an einem solchen Projekt im Tourismus zu einigen, darf man gespannt sein, wie schnell die Inselnachbarn es nun vormachen werden.

Nach Mord in der Karibik - Wenn aus deutschen Ermittlern „Begleiter“ der Polizeiarbeit werden

„Ja, die Anwesenheit der Ermittler aus Wiesbaden war im Land erwünscht“, sagt Michael Freudenberg von der deutschen Botschaft in Port of Spain auf Trinidad.

Die Leichen der 71-Jährigen und des 74-Jährigen wurden am Strand in der Nähe ihres Haus gefunden, sie waren übel zugerichtet. Als Tatwaffe kommt eine Machete in Betracht. Der Mordfall soll Parallelen aufweisen zu dem Mord an einem schwedischen Paar 2008 und einem Angriff auf ein britisches Paar 2009. Die Schweden seien förmlich zu Tode gehackt worden, heißt es. Die Engländer wären beinahe geköpft worden, sie hatten mit schweren Verletzungen die Attacke überlebt.

In allen Fällen, passiert in einem engen Umkreis, habe es keine Hinweise auf einen Raub gegeben. Mussten sie sterben oder wurden sie angegriffen, weil ein eventueller Serientäter unbändigen Hass auf Weiße hat? Wird er weiter morden?

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Allgemeine Informationen über Trinidad & Tobago

Fakten über Trinidad
Landfläche: 4828 km²
Maximale Länge: 70 km
Maximale Breite: 50 km
Inselhauptstadt: Port of Spain (gleichzeitig Landeshauptstadt)
Einwohner Trinidad & Tobago: 1.223.916 (Stand Juli 2014)
Religion Trinidad & Tobago: 35 Prozent Anglikaner, 11 Prozent Methodisten, zehn Prozent Moravier, zehn Prozent Adventisten, acht Prozent Katholiken, 0,4 Prozent Hindus, der Rest gehört anderen Religionen an
Sprachen: Englisch, Kreolisch, Hindi, Spanisch
Währung: Trinidad & Tobago Dollar (TT$)
Zeitzone: MEZ - 4h bzw. MESZ - 5h

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Nach Mord an deutschem Rentnerpaar: Tobago fürchtet Besucherrückgang

Port of Spain/Rüdesheim (dpa) - Nach dem Mord an einem Rüdesheimer Rentnerpaar macht sich die Karibikinsel Tobago Sorgen wegen des möglichen Fernbleibens vor allem europäischer Besucher. Es habe bereits einige Absagen bei Hotelbetreibern gegeben, hieß es am Donnerstag in einem Bericht der Zeitung «Trinidad Guardian». Vertreter der Tourismus-Branche zeigten sich darin besorgt. Die Behörden müssten ihren Job machen und die Täter zur Rechenschaft ziehen, forderte der Präsident des nationalen Hotel- und Tourismusverbandes.

Fast zwei Wochen nach der Bluttat fehlt von den Tätern offenbar jede Spur. Die Leichen des 74-jährigen Mannes und seiner 71-jährigen Frau waren nach Berichten örtlicher Medien mit schweren Schnittverletzungen nahe dem Strand Bacolet Beach bei Scarborough im Süden Tobagos entdeckt worden. Das Ehepaar aus Rüdesheim soll seit rund 20 Jahren regelmäßig die Wintermonate in der Karibik verbracht haben.