Puerto Rico - Die Griechen der Karibik

Puerto Rico kämpft gegen die Staatspleite und neu auch gegen Kuba. Der Gouverneur hat eingeräumt, er könne die Schulden nicht zurückzahlen.

Sie kommen wegen des weissen Sandes am Flamenco Beach oder des Regenwaldes El Yunges; lange galt der Tourismus als wichtiges wirtschaftliches Standbein Puerto Ricos. 4,2 Millionen Menschen besuchten die Karibikinsel 2013, es sind vor allem Amerikaner, die hier visumfrei ihre Ferien verbringen. Doch seit der Annäherung zwischen den USA und Kuba droht den Hoteliers und Gastronomen Puerto Ricos ernsthafte Konkurrenz. Bald dürfte Kuba überrannt werden von amerikanischen Teenagern – eine weitere Hiobsbotschaft für die 3,5 Millionen Einwohner Puerto Ricos, von denen 45 Prozent unterhalb der Armutsgrenze leben, viele ohne geregelte Arbeit sind und die wenigen Dollars aus dem Tourismus bitter nötig haben. Noch mehr schlechte Nachrichten kann das Land nicht gebrauchen.

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Puerto Rico zieht eine neue Generation von Kleinbauern heran

Greg Allen & Marisa Penaloza berichten von einer Entwicklung in Puerto Rico, die man auch in Europa stärken sollte: Die Produktion eigener gesunder Lebensmittel durch die Verbraucher selbst. Während in Deutschland und Österreich aber vornehmlich von privaten Aktionen zu hören bzw. zu lesen ist, werden derartige Maßnahmen von der dortigen Regierung aktiv gefördert. Dieses Beispiel sollte auch bei uns Schule machen – finden wir Netzfrauen. Darum haben wir den Artikel auch für Sie übersetzt.

Überraschenderweise deckt Puerto Rico seinen Bedarf an Lebensmitteln nur in sehr geringem Umfang – und das, obwohl es eine tropische Insel mit den besten Voraussetzungen dafür ist. Jahrzehnte der Industrialisierung haben dazu geführt, dass 80 % des Bedarfs in das US-Territorium eingeführt werden. Es gibt aber erste Anzeichen für einen Wandel.

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“Norwegian” fliegt demnaechst Puerto Rico an

Die norwegische Billigfluggesellschaft “Norwegian Air Shuttle” wird ab November 2015 die Karibikinsel Puerto Rico mit Stockholm, Oslo, Kopenhagen und London verbinden. Dies gab ein Sprecher der Airline mit Sitz in Bærum-Fornebu bei Oslo bekannt. Ebenfalls kündigte das Unternehmen neue Flugverbindungen von Las Vegas nach Stockholm – Kopenhagen und von den Amerikanischen Jungferninseln (Saint Croix) in die dänische Hauptstadt an. Es ist das erste Mal, dass “Norwegian” den hispanischen Markt bedient. Derzeit besitzt Puerto Rico nur zwei direkte Routen nach Europa: Mit Condor von Frankfurt und mit Air Europa von Madrid aus.

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Puerto Rico legalisiert medizinisches Marihuana

Während in vielen anderen US-Bundesstaaten über die Legalisierung von medizinischem Cannabis debattiert wird, schafft Puerto Ricos Gouverneur Tatsachen und wird dabei vom Parlament unterstützt.

Puerto Rico, nichtinkorporiertes Staatsgebiet der USA, hat überraschend medizinisches Marihuana legalisiert. Gouverneur Alejandro Garcia Padilla hat dazu eine Exekutivorder unterzeichnet, der die medizinische Verwendung von Cannabis legalisiert. Der Präsident des puerto-ricanischen Repräsentantenhauses teilte mit, dass man die Entscheidung vollständig unterstütze.

Bereits seit dem Jahr 2013 wurde in Puerto Rico über die Legalisierung von Cannabis debattiert. Mit der jetzigen Regelung hat nun das Gesundheitsministerium die Aufgabe, in den kommenden drei Monaten Regularien zu erlassen, die dies regeln sollen. Die Opposition merkte derweil an, dass man damit neue Probleme hinsichtlich der Drogengesetzgebung schaffe.

Neben Puerto Rico ist auch in Guam medizinisches Marihuana legalisiert. Weiterhin legalisiert ist medizinisches Marihuana in 23 US-Bundesstaaten und dem District of Columbia.

Puerto Rico: 17.847 Kreuzfahrtgäste an einem Tag

Am Mittwoch, 25. Februar, zählte Puerto Rico offiziell 17.847 Kreuzfahrtpassagiere auf der Insel. Damit wurde der bisherige Rekord vom 4. Februar 2015 gleich um rund 9 Prozent übertroffen.

Insgesamt sechs Schiffe legten an diesem Tag von 6 Uhr morgens bis zum Mittag im Hafen von San Juan an: die Quantum of the Seas, die Disney Fantasy, die MSC Divina, die Carnival Glory, die Nieuw Amsterdam und die Eurodam.

„Die Ankunft der vielen Kreuzfahrtpassagiere hat einen Einfluss von etwa zwei Millionen US-Dollar auf die puerto-ricanische Wirtschaft. Unsere offensiven Bemühungen, die Insel als Destination für Kreuzfahrer zu vermarkten, tragen weiterhin Früchte, was für die Tourismusindustrie großartige Neuigkeiten sind“, erklärt Luis D. Martinez, Executive Subdirector der Puerto Rico Tourism Company.

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